„Vorweihnachtszeit – Badmintonzeit“ – Lok im Gothaer Glühweinturnier 2018

ALLE JAHRE WIEDER kommt es, das Weihnachtsfest… und mit ihm, als Vorhut sozusagen, ist es der Badmintonwelt nun schon zum siebenten Mal beschert worden, das Glühweinturnier des SV Blau-Weiß Gotha. Lok als traditionelle Entsendestation für Spielteilnehmer gerade zu diesem Turnier stellte am sonnabendlichen 8. Dezember 2018 Doppelkämpfer einerseits bei den Freizeitlern im DD- bzw. HD-F mit Paula+Rebekka, Dana+Wanja und Stolli+AndreasS sowie auch im HD-B mit Jörg+Michael.

Während sich das Teilnehmerfeld der 12 Mannschaften im HD-F einfach nur überstark präsentierte, war die Zuversicht auf gute Ergebnisse im HD-B eigentlich ganz gut und im DD-F, ja, da lockten teilnahmebedingt bereits Podestplätze. Pünktlich fiel der Startschuss für die insgesamt 6 (Herren) bzw. 4 (Damen) Runden mit 2 Gewinnsätzen bis zu 15 Punkten im Schweizer System. Den Turnierauftakt für Lok bildete die Begegnung von Stolli+AndreasS gegen bestens aus der Kreisliga bekannte Spieler des Gastgebers. Besser als ihre Gegner kamen die Lokler zwar schon ins Spiel, aber dann musste doch der dritte Satz entscheiden… und plötzlich: SIEG! Ein SIEG für Lok… 🙂

Bei den Damen gab es gleich zu Beginn einen Paukenschlag mit dem Lok-Derby und wenn man so will, war es der Kreisliga-Kampf von Lok2 gegen Lok4 und dieser in seiner ausgeprägten, puren Form. Gleichwertig nach zwei Sätzen, gewannen am Ende Paula+Rebekka die Begegnung dann doch noch souverän. Nach unermesslicher Freude über den Satzgewinn war der Einbruch der Lok4-Damen im dritten Satz jedoch völlig egal… das Glücksgefühl hielt ewig an. Nun gab es für jede der Lok-Mannschaften nur noch insgesamt drei Spiele, nach denen der Sieg für das ungeschlagene Team mit Paula+Rebekka genauso feststand wie der Bronzeplatz von Dana+Wanja.

Was aber passierte bei den großen Jungs? Der Start von Jörg+Michael war trotz unerbittlichen Kämpfens zunächst nicht erfolgreich, aber da sollte doch schon noch etwas gehen. Unglücklich gingen dann aber auch die nächsten Spiele verloren, so dass nach einer zwischenzeitlichen Freilos-Auszeit schon die letzte Runde bevorstand. Die gegnerische Mannschaft, wiederum eine des blau-weißen Gastgebers, ließ sich dann auch nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und so hatte es doch nicht mehr mit einem Sieg geklappt.

Vielleicht geht ja demgegenüber etwas bei Stolli+AndreasS; die Chancen standen nach dem Auftaktsieg gar nicht schlecht. In der zweiten Begegnung hieß es „Lok Erfurt gegen Lok Gotha“, toll, da sollte „Lok“ ja in jedem Fall gewinnen… 😉 nur war es am Ende mit 15:14 ein knapper Sieg der anderen Lok, eben der aus Gotha. Die glühweinige „Weiter geht‘s“-Stimmung brachte Stolli+AndreasS als nächstes einen erfreulichen Sieg, bevor es gegen die beiden späteren Erstplatzierten wieder einmal nicht für Punkte reichte. Um dennoch einen gemütlichen Mittelfeldplatz zu erreichen, war jetzt das bestens bekannte, stärkste Sömmerdaer HD der Kreisliga zu schlagen… theoretisch… als Problem stand allerdings, dass die Ziele der Gegner identisch mit denen von Lok waren, so ganz genauso eben wie der bisher erreichte Punktestand beider Teams. Nun kämpften also gleichwertige Mannschaften auf dem Feld und so verwundert es nicht, dass es eine 3-Satz-Entscheidung wurde. Genutzt haben die Chance dann die Sömmerdaer Spielfreunde…und Lok musste sich im HD-F aus dem Mittelfeld verabschieden… Die Ergebnisse sind vom blau-weißen Veranstalter hier veröffentlicht worden.

Die spielerischen Höhen und Tiefen von Lok, die bei Turnieren ja nun mal mehr als normal sind, wurden begleitet von den aus den Vorjahren bereits bekannten, lukullischen Verwöhnungen in der Halle sowie auch dem „Bernd“-igen Badmintonservice. Auch unter Berücksichtigung der zügigen Organisation der Spiele, die bei nur vier verfügbaren Spielfeldern unbedingt erforderlich ist,  geht ein dickes Dankeschön an den Lars mit seinem Org.-Team. Bemerkenswert ist da auch die im Rahmen der Turnierdurchführung initiierte Spendenaktion für das Kinderhospiz, die mit dem Verkauf von gebastelten Badminton-Weihnachtsengeln an Kreativität kaum zu überbieten ist. Toll ohne Ende!

Und Resümee von der Geschicht‘,
is‘ hier dies Kurz-Weihnachtsgedicht.
Will nur sagen „gut gemacht“,
das Badmintonherz besinnlich lacht,
nicht nur von Lok, von jedem hier,
der spielte im Glühweinturnier.
Lasst kommen nun, die Weihnachtszeit,
und ruft ihr dann, „Wir sind bereit,
für „Glühwein satt“ und Kampfesspiel!“
ist Gotha ’19 Endjahr’sziel!


Fotos: AndreasS (ESV Lok Erfurt)

 

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