Freizeit-Turnier in Merkers 2019

Eine Art „Aha“-Erlebnis der besonderen Art war es, als das Lok4-Auto am sonntägigen 24. Februar in die morgensonnengeflutete Krayenberg-Gemeinde im westthüringischen Wartburgkreis einfuhr und die Fördertürme des ehemaligen Kalisalz-Bergwerks Merkers funkelnd grüßten. Mit Wanja, Stolli, Tobias und AndreasS waren es am Ende 4 Spieler, die sich bei der eigentlich geplanten Teilnahme der kompletten Lok4-Mannschaft am Freizeitturnier der Badmintonabteilung des HV Merkers auf den Weg machten.

Wie so oft kam es wieder einmal so, wie es kommen musste… kurz vor dem Erreichen der Sporthalle war da ein Cafe, dass völlig unerwartet mit frischen Brötchen, Kaffee und Kuchen lockte… und ja… Lok4 konnte nicht wiederstehen…


In der Halle angekommen wurde eine Neuordnung der Lok-MX-Teams vorgenommen, so dass Stolli mit Wanja ins Rennen ging und sich Tobias mit der HV-Merkers-Organisationschefin Jana kombinierte. Demgegenüber übernahm AndreasS konstellationsbedingt die eigentlich mit Tobias zusammen durchzuführende Lok-Unterstützung bei der Turnierleitung einfach mal alleine, was zusammen mit der HV-Merkers-Edda beste Voraussetzungen für ein fröhlich-stressfreies Agieren bedeutete… und schon ging es auch gleich los mit den ersten Aufrufen zum Spielen zweier Gewinnsätze bis zu 15 Punkten für ganze 6 MX-Runden; in den 7 Runden-HD war kein Lok-Teilnehmer am Start…


Mit jeweils zwei stark erkämpften Siegen gegen Mannschaften des Gastgebers bzw. hessische Teams aus Schenklengsfeld und Wehrda war es schon in Runde 3 soweit, dass die beiden MX mit Lok-Beteiligung aufeinander trafen. Während die Lok-Kombi den ersten Satz sicher gewann, war es ein 13:7-Vorsprung, der einfach nicht zum Sieg ausreichen wollte; es ging in den dritten Satz. Na klar war dieser Entscheidungssatz äußerst umkämpft…

und er ging am Ende zugunsten von Jana+Tobias aus. Jetzt war für die beiden Teams Entspannung angesagt, die sie unter anderem bestens umsorgt im Verpflegungsraum finden konnten…

Weiter ging es mit dem Spiel von Wanja+Stolli gegen ein weiteres Team aus Wehrda …

das sich als überstark erwies und dem Lok-Team keine Chance ließ. „Weitergegeben“ an die Lok-Kombi, die zuvor gegen ein Eisenacher Team einen 3-Satz-Sieg erkämpfte, war es ein Gefecht mit einem dramatischen Schlagabtausch…

das die Lok-Kombi einfach nicht für sich entscheiden konnte. Punktgleich mit den Wehrda-Hessen ging es nun schon in die letzte Runde. Ob ein Sieg gegen den nach dem Tabellenstand leichteren Lok-Kombi-Gegner gegenüber den Hessen für den Turniersieg ausreicht? Ja, das interessierte alle… aber erst zur Siegerehrung wurde verkündet, dass es ein einziger Punkt in der Buchholzzahl-Wertung war, der den Unterschied ausmachte und der der Lok-Kombi den Turniersieg im MX brachte… 🙂

Wanja+Stolli gewannen ihre beiden letzten Spiele und auch wenn der toll erkämpfte Wertungsstand von 4:2 eigentlich für den dritten Platz gereicht hätte, so war es von der Buchholzzahl her am Ende ein guter 5. Platz.

Neben ausgiebigem Spielspaß während des zügig abgelaufenen Turniers gab es in der Mittagspause sowie nach Turnierende am zeitigen Nachmittag ausreichende Möglichkeiten zum entspannten Badmintonspielen z. B. mit den Kindern oder auch für kämpferische Auseinandersetzungen auf den Badmintonfeldern. Dass dies insbesondere AndreasS intensiv nutzte, versteht sich ja von selbst…

Die Badminton-Jana vom HV Merkers hat es wiederum geschafft, ein tolles Turnier auf die Beine zu stellen, das die thüringischen und hessischen Mannschaften begeisterte. Mit der liebevoll angebotenen Verpflegung – und hier sei insbesondere der selbstgebackene Kuchen und die geschnippelten Salate genannt – hat das Org.-Team beste Arbeit geleistet und so kommt der riesige Dank der Lok-Teilnehmer nicht von ungefähr. Sehr schön waren auch die zum Aussuchen bereitgestellten Zusatzgeschenke für die Podestplatzierten.

Auf ein Neues in 2020! Lok kommt gerne wieder… 🙂

Fotos: AndreasS (ESV Lok Erfurt) bzw. im Auftrag des ESV Lok Erfurt

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