Kreisliga 2017/2018 – 3. Spieltag

Kreisliga in Erfurt – JA – das ist schon ein besonderes Lok-Erlebnis, zumal auch gleich alle 3 Lok-Teams am sonntäglichen 12. November 2017 am Start waren. Schon die Vorbereitungen in der Halle gelangen außerordentlich gut, routiniert und nahezu in aller Ruhe. Bodenpflege und Halleneinrichtung? Klare Männersache, das lief praktisch und gut. Herrichtung der „Tanke“ für kulinarische Genüsse? Auch klar, da übernahmen die Spielerfrauen Regie und es entstand ein fantastisches „Tafel“-Werk. Und schon strömen die ersten Gladiatoren der Nordthüringer Kreisligawelt in die Halle, begrüßt vom Kaffeeduft… und der Bernadette als Ausrichterchefin des Spieltages… dann begannen sie, die Badmintonkämpfe…

Lok2 als Tabellenführer empfing zunächst die BSG Einheit Sömmerda und die legte gleich mal fulminant los. Der so erkämpfte 3-Satz-Sieg im 1. HD bedeutete den 0:1 Rückstand für Lok2. Bestand hatte diese Führung jedoch nicht, denn souverän agierte Lok2 im 2. HD und DD. Schwierig sollte es dann wieder im 1. HE werden, denn gerade hier liegt ja eine der kreisligagefürchteten Stärken der BSG. 1:1 nach Sätzen… es ging also in Satz Nr. 3 und die Schlacht tobte weiter…

… tolle Ballwechsel waren zu bewundern und… ja, der Spielpunkt nach dem erlösenden 21:19 ging an Lok2. Solide 2-Satz-Siege im 2. HE und den beiden MX-Spielen brachten den 6:1 Endstand für Lok2.

Gestärkt durch den deutlichen Sieg wartete anschließend nun einer der diesjährigen Titelaspiranten, nämlich die VSG 70 Bad Frankenhausen. Lok2 änderte die Aufstellung und wollte damit gleich das nahezu beste HD der Kreisliga schlagen, aber nein, es klappe nicht. Was jedoch klappte, waren Lok2-Siege im jeweils äußerst umkämpften 2. HD sowie DD. Spiel gedreht? Mit Nichten zu diesem Zeitpunkt, denn das 2. HE ging deutlich verloren. Der Ausgleich beflügelte die Frankenhäuser jetzt erst recht, aber es half nichts, selbst das überstarke 1. MX wurde im dritten Satz zu Boden gerungen und Lok2 holte auch im 2. HE und 2. MX 2-Satz-Siege. Erkämpft war somit ein in dieser Höhe kaum erwartetes Lok2-Ergebnis von 5:2; der Platz an der Tabellenspitze wurde ausgebaut.

Lok3 hatte es in seiner ersten Begegnung mit Blau-Weiß Gotha 3 zu tun und in jeweils 3 Sätzen gab es in den beiden HD eine Punkteteilung. Das versprach Spannung pur, könnte man denken, aber nein, Lok3 ging nach deutlichen Siegen im DD sowie dem 1. HE mit 3:1 in Führung. Jetzt aber meldeten sich die Gothaer zurück und holten sich überdeutlich den Anschlusspunkt zum 2:3 im 2. HE. Ob da für Gotha 3 vielleicht doch noch etwas geht? Nein… denn eingespielt sind sie ja immer bestens, die Lok3-MX und so waren es souveräne 2-Satz-Siege, die zum 5:2-Enstand zugunsten von Lok3 führten.

Jetzt, in der Folgebegegnung, war Lok3 mehr als gefordert, denn nun kam der 1. BV Weimar, seines Zeichens Vorjahreszweiter. Unverändert in der Aufstellung stand es gleich einmal 20:20 im 1. HD und bums, da war es ein 22:20 für die Weimarer. Auch wenn es hier keinen dritten Satz mehr gab, so konnte Lok3 durch ein erfolgreiches 2-Satz-Spiel im 2. HD ausgleichen; Zwischenstand 1:1. Von nun an wurde es nur noch dramatisch. Zunächst gingen die beiden HE für Lok3 knapp verloren, so dass infolge des Zwischenstandes von 1:3 das DD unbedingt gewonnen werden musste. DD: Erster Satz: 21:15… für Lok3… Teilentspannung für das Lok3-Herz. Krampfartige Zustände wurden es jedoch nach dem Satzausgleich und im Entscheidungssatz bei 20:20 war er schon sehr nahe, der endgültige Spannungszustand… der sich infolge des 22:24-Endstandes in Ernüchterung ergoss…

Mit den anschließend stark erkämpften MX-Siegen, natürlich wieder durch Dreisatzentscheidungen, ergab sich ein 3:4 Endstand aus Lok3-Sicht; in der Tabelle ging es einen Platz nach unten.

Der 3. Spieltag von Lok4 sollte blau-weiß werden, denn das Lok-Team wurde von beiden Gothaer Mannschaften (zunächst Blau-Weiß-Gotha 2) als Gegner erwartetet. Zeitgleich begannen die beiden HD und im jeweils umkämpften Spielverlauf sah es so aus, als ob hier Lok4-Punkte erstritten werden könnten. Knapp gingen sie schon mal aus, diese Spiele und sie brachten eine Punkteteilung. Nun stand das DD auf dem Programm und jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, der erste Satz ging an Lok4. Schlimm war es dann nicht, dass der dritte Satz entscheiden musste, denn Lok4 führte in diesem Satz ja wieder… doch dann… hmmmmm… ging es knapp am Sieg vorbei.

„1:2-Rückstand, das heißt doch noch gar nichts“, war das Wunschdenken, und prompt führte Lok4 nach beiden erfolgreichen HE mit 3:2. Eines der beiden MX-Spiele muss es jetzt einfach werden und ja, beide Lok4-MXe spielten richtig gut, nur gingen die erste Sätze unglücklich in der Verlängerung verloren. Ein dritter Satz wurde es dann auch im 2. MX und der im Spiel immer wieder ausgeglichene Zwischenstand

… kulminierte in ein äußerst spannungsgeladenes 20:20… das die Blau-Weißen glücklichst zu einem Sieg weiterführten und somit den Endstand von 3:4 aus Lok4-Sicht herstellten.

Jetzt aber sollte es unbedingt die ersten Lok4-Punkte in dieser Saison geben und schon startete Lok4 in einer taktisch veränderten Aufstellung in die Begegnung mit Blau-Weiß-Gotha 3. Und ja, die beiden HD brachten bereits eine 2:0 Lok4-Führung und fast wäre diese Führung nach dem DD sogar noch höher, es hatte nur eine Haaresbreite gefehlt.

Nun kamen die beiden HE… und jeweils 2-Satz-Siege einfahrend war das tatsächlich schon der erste Lok4-Sieg in dieser Saison. In den noch zu absolvierenden MX-Spielen drehten die Gothaer noch einmal richtig auf und am Ende führte die Punkteteilung zu einem Lok4-Sieg in Höhe von 5:2. Damit hat Lok4 die rote Laterne abgegeben… 🙂

Erfolgreich seitens der erspielten Ergebnisse für alle Lok-Mannschaften kann man ihn beruhigt nennen, den 3. Spieltag dieser Saison, auch wenn sogar noch mehr drin gewesen wäre. Auch das Drumherum, insbesondere das Ambiente in der Halle und die Atmosphäre stimmten. Für das außergewöhnlich tolle Engagement geht ein sowas von dickes Dankeschön wieder einmal an die Lok-Spielerfrauen. Besonders schön war auch die Unterstützung durch die vielen Besucher der Kreisligakämpfe… es hatte sich ganz gewiss gelohnt. Der nächste Erfurter Kreisliga-Termin ist dann wieder im März 2018.

Fotos: AndreasS (ESV Lok Erfurt)

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